Die schwarzen Schafe unter den Handwerkern – so funktioniert die Abzocke!

Webulog

 

Egal ob der Betroffene einen Schlüsseldienst, eine Rohrreinigung, ein Entrümpelung-Unternehmen oder einen Kammerjäger benötigt – meist liegt ein Notfall vor. In den seltensten Fällen wendet man sich aus freien Stücken an einen solchen professionellen Dienstleister.

Meist ist ein Rohr verstopft, die Tür ins Schloss gefallen, das Wespennest im Rollladenkasten nervig oder die Wohnung so voll, das es Zeit ist, jemanden Ordnung in das Chaos bringen zu lassen. Doch genau diese «Notlage» versuchen einige wenige schwarze Schafe unter den Handwerkern auszunutzen. So wird die missliche Lage des Betroffenen schnell zu einer Falle, in der viel Geld die Seiten wechselt. Um sich gegen solche «Abzocker» zu schützen, gibt es jedoch Mittel und Wege. Zudem ist es wichtig, zu verstehen, wie diese Betrüger vorgehen.

Gute Arbeit zu fairen Preisen

Im üblichen Fall geht man nur eben den Müll rausbringen, als die Tür hinter einem ins Schloss fällt. Oder aber der Besuch hat sich für Samstagabend angekündigt und kurz vorher verstopft die Toilette und der Blick fällt auf eine unansehnliche Restmenge Wasser, die die Kloschüssel füllt. Die Gründe, warum Menschen in eine solche Notlage geraten, ist vielfältig. Denn nicht immer ist es eigenen Zutun, das mögliche Situationen herausfordert.

Siedeln sich etwa Biene, Wespen oder Hornissen in unmittelbarer Nähe zum Menschen an, kann das für einzelne gefährlich werden. Somit ist die Hilfe einen professionellen Kammerjäger nötig. Dieser wird, in dem hier aufgegriffenen Beispiel etwa dafür sorgen, dass das entsprechende Nest an einen anderen Ort kommt, ohne die Tiere zu eliminieren.

Im Fall der voll gestellten Wohnung oder gar dem Messi-Haushalt, ist der Betroffene in vielen Fällen selbst schuld. Doch auch in dieser Angelegenheit muss er nicht alleine mit seiner Sorge sein. Denn das fachmännische Unternehmen für Entrümpelungen hilft schnell und professionell, das Chaos zu beseitigen.

All diesen Bereichen gemein ist, das seriöse Anbieter der Schädlingsbekämpfung, Rohrreinigung, Schlüsseldienste sowie der Entrümpelung gute Arbeit zu fairen Preisen anbieten. Darüber hinaus bietet sich der entsprechende Notruf, um schnelle Hilfe zu erhalten. So kommt ein Fachmann, unabhängig von Uhrzeit, Wochentag und Wetter so zügig als möglich zum Einsatzort und kümmert sich um das Problem. Unabhängig davon, ob es sich um einen Schädlingsbefall, eine verstopfte Abwasserleitung, eine verschlossene Tür oder die zu räumende Wohnung handelt. Der zuverlässige Fachmann ist schnell vor Ort und sorgt für die Lösung des Problems.

Schnell mehrere Hundert Euro

Doch immer wieder mischen sich unter die ehrlichen Handwerker schwarze Schafe, die vorgeben, im Notfall eine echte Hilfe zu sein. Allerdings haben sich diese darauf spezialisiert, Hilfebedürftige auszunutzen. Dabei gehen viele gleich vor. Denn viele gaukeln den Betroffenen vor, ihren Firmensitz in der näheren Umgebung zu haben. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Oftmals sitzen diese Hunderte Kilometer entfernt oder es gibt überhaupt keinen «echten» Firmensitz. Im bundesweiten Kontext zeigt sich in den vergangenen Jahren, dass diese Masche immer häufiger zum Einsatz kommt. So bereitet dieses Vorgehen auch Verbraucherzentralen der Bundesländer Kopfzerbrechen.

Ein Grund, warum es in den Bereichen der Schädlingsbekämpfung, Schlüsseldienste, Rohrreinigungen und Entrümpelungen zu einem Anstieg unseriöser Betreiber gekommen ist, könnte in den Vermittlungszentralen zu finden sein. Denn spezielle Callcenter vermitteln Anrufe für notfällige handwerkliche Leistungen an bestimmte Auftraggeber. Der Vorteil dieser «Handwerker» ist, dass sie etwa wie ein Unternehmen erscheinen, das aus einem regional interessanten Ort kommt. Jedoch verfügt einzig die Telefonzentrale über eine örtliche Telefonnummer und der Anrufer wähnt sich im sicheren Glauben, einen lokalen Dienstleister kontaktiert zu haben, obwohl dieser kilometerweit entfernt sitzt. Dafür erhält das Callcenter eine hohe Provision, was es für deren Betreiber ebenfalls lukrativ macht.

Zahlen darf am Ende der Kunde. Denn dieser sitzt schnell vor einer Rechnung von 500 Euro und mehr. Da viele dieser zwielichtigen Abzocker zudem dafür sorgen, dass der Betroffene umgehen vor Ort bezahlt, ist es oft nicht möglich, das Geld zurückzuholen. Drahtzieher sind Personen, die nicht einmal eine echte Firma hierzulande besitzen. Wer also sein Geld zurückwill, muss hohe Hürden nehmen. Denn alleine das ausfindig machen der Verantwortlichen, um diese anzuzeigen oder zu verklagen ist nicht immer von Erfolg gekrönt. Und selbst, wenn das klappt, bedeutet das nicht, dass diese sich vor Gericht verantworten müssen. Schließlich melden die Geschäftsführer ihr Gewerbe ab und unter neuem Namen wieder an.

So schützen sich Betroffene vor Abzockern

Tritt ein Notfall ein, fehlt es bei vielen an der Geduld, die Situation objektiv zu betrachten. Genau hier greift das Prinzip der Abzocker. Wenn man allerdings kurz versucht, das Geschehene zu reflektieren, gelingt das auch mit dem seriösen Fachmann.

Braucht es einen Schlüsseldienst, weil die Tür ins Schloss gefallen ist, sollte niemals das erste Ergebnis in den Suchergebnissen im Internet gewählt werden. Egal wie hoch der Rabatt ist oder wie unglaublich günstig der Preis. Rufen Sie die Internetseite des Dienstleisters auf und schauen Sie in das Impressum und prüfen Sie, wo die Firma ansässig ist.

Ist ein Kammerjäger vonnöten, sprechen Sie telefonisch sämtliche Details ab und lassen Sie sich einen Kostenvoranschlag machen. Unterschreiben Sie niemals vorab eine Rechnung!

Läuft das Wasser nicht mehr ab und es ist dringend Hilfe nötige, kontaktieren Sie verschiedene Handwerker und erkundigen Sie sich nach Anfahrtszeit, Kosten sowie Firmensitz.

Muss eine Wohnung entrümpelt werden, ziehen Sie eine kostenlose Erstbesichtigung in Betracht. So lernen Sie «Ihren» Handwerker kennen und können alle wichtigen Dinge vor Ort durchsprechen.

In jedem Fall ist es sinnvoll, sich nicht auf den «erst besten» zu verlassen. Fragen Sie nach, erkundigen Sie sich nach