Die verschiedenen Befestigungsarten

Das ist durchaus etwas Besonderes, und darum sollte auch ein besonderes Augenmerk auf die Tatsache gelegt werden, dass alle bestehenden Möglichkeiten irgendwann einmal von jemanden erfunden wurden. Obwohl auch einige Produkte aus dem Nichts entstanden sind, gibt es aber auch Produkte, die regelmäßig verbessert werden. Denke dabei z.B. an Schrauben und Schraubgewinde. Diese Erfindungen haben eigentlich ihren Ursprung im Draht/Stahlnagel, und das Grundprinzip der Nägel besteht schon hunderte Jahre.

Wegen des Aufschwungs der Techniken in den letzten 100 Jahren, sowie die Elektrizität, das Internet und die verschiedenen Maschinen, ist auch die Technik der Befestigungen verändert. Früher gab es nur einen Drahtstift oder Gewindestange. Heutzutage gibt es Splinten, Schraubgewinde, Schließbolzen und Verschlussschraube. Ein Gewinde ist aber etwas total anderes als ein Splint. Ein Schließbolzen ist länger und daran befindet sich eine Mutter. Ein Splint wiederum ist ein Stift ohne Gewinde. Dieser kann also nirgendwo eingedreht werden.

Ein Schraubgewinde ist ganz einfach gesagt ein Loch, in das eine Schraube eingedreht werden kann. Diese ist oft bereits von vornherein in das Gewinde eingebracht worden. Stell dir dabei z.B. die Bettbeine vor, die du in ein Loch drehen musst. Das ist also dasselbe wie bei einer Schraube. Eine Schraube erzeugt oft selbsttätig ein Gewinde, und das bedeutet, dass sie selbst das Schraubloch macht. Bei einem Schraubgewinde muss aber sowohl das Schraubloch als die Schraube genau ineinanderpassen. Das Prinzip des Gewindes stammt noch aus dem ägyptischen Zeitalter. Es wurde damals noch nicht als Verbindungselement benutzt, sondern als Förderanlage. Das bedeutet, dass nicht nur die Produkte verbessert werden, sondern auch die Zweckmäßigkeit verändern kann. Sowie die Schraube bei den alten Ägyptern ihre Verwendung fand, kann man noch immer bei bestimmten Materialien sehen. Wenn du schon mal eine Sendung über die Goldsucher im Fernsehen gesehen hast, kennst du vielleicht das Bild von der großen, sich drehenden Schraube. Diese sorgt dafür, dass das Wasser und die Steine darüber in Bewegung kommen.

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