3 hartnäckige Mythen zum Thema Investment

Finanzielle Freiheit durch ein erfolgreiches Investment – so dürfte bei den meisten Menschen wohl die Antwort lauten, wenn man einfach mal die Frage in dem Raum wirft, wie man wohl am ehesten so etwas wie eine höchstmögliche finanzielle Unabhängigkeit erreichen könnte. Und wenn man in Folge die Frage in den Raum wirft, warum die gefragten Personen sich bis dato diesem Thema des Investments noch nicht gewidmet haben, dann kommt entweder ein „gute Frage“ oder aber Argumente, über die man bei genauerem Nachdenken eigentlich den Kopf schütteln müsste. Zumindest dann, wenn man sich mal etwas vertiefender mit dem Thema Vermögensaufbau beschäftigt hat – Stichwort: Investment-Mythen….und damit gilt es endlich einmal aufzuräumen.

Erfolgreiches Investment ist nicht schwer

Im Grunde gilt für ein erfolgreiches Investment eigentlich nur Folgendes: Es ist nicht schwer, es sei denn, du machst es Dir schwer! Und schwer macht man es sich vor allem dann, wenn sich ein grundsätzliches falsches Bild macht und dies als Grund dafür nennt Dinge wir Kapitalanlage und Vermögensaufbau nicht anzugehen. Ist dem so, ist man schlicht auf einen Mythos hereingefallen.

Mythos Nummer 1: Behalte stets deine Investments im Blick

Klar, wer sein Geld investiert, möchte auch stets darüber informiert sein, wie sich seine Kapitalanlage im Wert entwickelt. Ergo muss man dies auch ständig im Blick und somit unter Kontrolle haben. Echt jetzt? Nein – muss man nicht, es sei denn man ist Day-Trader. Nur dürften sich die meisten potenziellen Anleger nicht zu dieser Investoren-Gruppe zählen. Vielmehr soll doch mittel- bis langfristig ein Vermögen aufgebaut werden. Und genau an dem Punkt ist es eher kontra-produktiv stündlich oder zumindest täglich auf seine Investition zu schauen. Denn das fördert ein eher kontra-produktives Verhalten und zwar die Angst vor Kapitalverlust. Merke: Auf Tagesbasis und auch auf Wochen-Basis können die Kurse an den Börsen dieser Welt schwanken, was zur Folge hat, das ein Tag zuvor im Plus stehendes Wertpapier nun ein Minus aufweist. Aber ist dies ein Grund zu verkaufen? Mit einem Blick auf den Kursverlauf einer Aktie kann auch für einen Laien erkennbar sein, dass es sich um temporäre Rücksetzer handelt und keinen Grund für einen Verkauf darstellt. Also: Bei einem mittel- bis langfristigen Anlagehorizont auch bei Rücksetzern einfach mal entspannt bleiben. Denn Hin und Her macht hier die Taschen leer – und das ist kein Mythos!

Mythos 2: Investments können nur Profis!

Ach ne – das Thema Finanzwissen ist auch so ein Mythos-Thema. Zumindest, wenn man es so versteht, dass nur Genies an den Börsen dieser Welt wirklich erfolgreich sein können. Genau das ist aber nicht der Fall. Wobei es im Grundsatz nicht falsch ist, wenn man sich als potenzieller Anleger mit den Grundelementen des Investments wie der Bewertung von Unternehmen, kaufmännischen Grundlagen wie Rechnungs- und Berichtswesen als auch dem Prozess einer Fundamental-Analyse auseinandersetzt. Doch um sich dieses Wissen anzueignen bedarf es weder eines IQs al Einstein geschweige denn eines Studiums. Es reicht sich mit den Strategien berühmter Investoren wie Lynch, Buffet, Munger und zu beschäftigen und zu verstehen. In Kombination mit dem eigenen gesunden Menschenverstand und der Nutzung hilfreicher Investment-Tools (die es im Internet zu Hauf gibt) kann das Projekt „Investment“ angstfrei angegangen werden. Zudem kann der Vermögensaufbau auch mit einfach zu verstehenden Anlageinstrumenten wie ETFs angegangen werden. Die sind so konstruiert, dass sich auch für Laien in ihrer Funktionsweise verständlich sind.

Mythos 3: Startkapital….ohne Summe x geht gar nix!

Auch so ein Thema, dass sich seit Jahren hält, wenn auch völlig unberechtigt, zumindest aber mal in weiten Teilen überholt. Warum? Weil es sich einzig allein darauf bezieht, dass man sich ein breit diversifiziertes Portfolio aus einzelnen und zugegebenerweise recht teuren Aktien (bspw. Google, Amazon, Apple etc.) bastelt. Nur sind Aktien das Einzige, was der Kapitalmarkt zur Umsetzung eines erfolgreichen Investments anbietet? Nein –Stichwort Fonds. Sei es ETFs, Aktien-Fonds, Anleihefonds etc. Vorteile? Fonds sind in den meisten Fällen sparplanfähig. Und das bedeutet, dass man Anteile an solchen Fonds bereits ab monatlichen Sparraten von 25 € erwerben kann. Womit deutlich wird, das man, um mit dem investieren beginnen zu können, nicht zwangsläufig über mehrere tausend Euro an Startkapital verfügen muss.

Fazit zum Thema Investment-Mythen

Wie heisst doch immer so schön? Wissen ist Macht – genau und wer weiß, dass es sich bei bestimmten Aussagen zum Thema Investment und Vermögensaufbau um Mythen handelt, die mit der Realität so gut wie gar nichts zu tun haben, brauch sich darum auch nicht scheren. Was bedeutet, dass man sich anhand solcher Mythen von dem Plan sich mit einem erfolgreichen Investment ein Vermögen aufzubauen, abbringen lassen sollte.

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